Supermarket

Wenn Peter Singer von Supermarkets spricht, dann meint er nicht den herkömmlichen  Supermarket sondern den genetischen Supermarket.

Damit sind beispielsweise Samenbanken gemeint, die Eizellen und Spermien verkaufen.

Peter Singer führt jedoch die fraglichen Aspekte solcher Samenbank auf. Eltern könnten somit in der Versuchung sein, sich ihr Kind nach dem besten Kriterien zusammenzusuchen. Aufgrund der Spenderliste die Kriterien wie IQ, Körpergrösse, Aussehen, Talente etc. aufzeigt, könnten so die starken, schönen und talentierten Kinder rausgepickt werden. Dies ist jedoch eine zu extreme Einmische in die Evolution, in der ja eh nur die Starken überleben. Durch diese Methodik jedoch wird progressiv eingegriffen.

Abortion

Im Zusammenhang mit dem von Peter Singer vertretenem Standpunkt, dass es falsch ist, Menschen mit Behinderungen und Krankheiten, vorallem unheilbaren Krankheiten einfach sterben zu lassen bzw. diese über Sterbehilfe zu töten, fallen auch Schwangerschaftsabbrüche (Abortion) darunter.

Peter Singer formuliert es wie folgt:

“It is wrong to kill an innocent human being.
A human foetus is an innocent human being.
Therefore it is wrong to kill a human foetus.”

Mit dem Thema Schwangerschaftsabbrüche und anderen Problematiken wie Sterbehilfe, Armut, Asypolitik und dem Töten von Neugeborenen beschäftigt er sich in seinem sehr bekannten und populären Buch “Praktische Ethik“.  Dabei wird Singers utilitaristische Position noch deutlicher. Die Rechte von Tieren (Animal Rights) kommen in diesem Buch unter anderem in so fern wieder vor, dass Singer der Annahme widerspricht, es die rein biologische Unterscheidung zwischen Mensch und  Tier sein in irgend einer Art und Weise von Bedeutung. Viel mehr sind es für Singer spezifische Eigenschaften des jeweiligen Lebewesens, welche verschiedene Bewertungen für die Verfwerflichkeit der Tötung möglich und nötig machen.

Hier kommt wieder der zentrale Begriff der Moral zur Geltung.  Eine solche Moral möglichst generell zu begründen und auch konkret im Leben an zu wenden ist eines der maßgeblichen Ziele von Peter Albert David Singer.

Triviality

Peter Singer setzte sich mit der Trivialität zwischen der Moral und dem Ist-Soll-Denken (ist-ouht-problem) auseinander.

Taking Life

Peter Singer setzt sich nicht nur für den Tierschutz und die Hungersnot auf der Welt ein, sondern thematisiert auch die unterschiedlichen Formen der Euthanasie (Sterbehilfe)

In seinem Werk Taking Life: Humans befasst er sich damit, wie weit Menschen gehen, wenn sie genug Macht haben. Dabei geht er auf die Nazis und den Staat als solchen ein, wie er mit Menschen, die unheilbar krank sind, umgeht und über ihren Kopf hin weg über deren Leben und Tod entscheidet.

Es werden verschiede Arten von Euthanasie unterschieden:

vorsätzliche Euthanasie (voluntary)

fahrlässige Euthanasie (involuntary)

non-voluntary eutahansie


Solution

Die Singer-Lösung (Solution) der Welt-Armut

In seinem Werk The Live You Can Save: Acting Now to End World Poverty – Leben retten: Wie sich Armut abschaffen lässt – und warum wir es nicht tun. beschäftigt sich Peter Singer mit der Solution der Welt-Armut.

Die Menschen verschließen die Augen vor der Solution. Wenn sie bereit sind was von ihrem Wohlstand abzugeben, machen sie es anonym. Nu in wenigen Fälligen schauen die Spender, was mit ihrem Geld geschieht, an wen es geht, und für wen es eingesetzt wird. Würde man sich die Problematik näher vor Augen führen, wäre die Bereitschaft etas gegen die Welt-Armut zu unternehmen, unter Umständen größer.

Peter Singer geht darauf ein, dass die Amerikaner ihr Geld lieber für dekadente Urlaube, technische Geräte bzw. generell Luxusgüter, die nicht zwingend notwendig sind ausgeben.

Selfe-Portrait

Peter Albert David Singer, geboren am 6. Juli 1946 in Melbourne (Australien) .

- Studium in Oxford

- Dozent an der La Trobe University

- 1977 – 1999 Professor für Philosophie an der Monash University im australischen Melbourne

Literatur von Peter Singer:

Famine

Peter Singer beschäftigte sich in seinem im Jahr 2009 in New York erschienenen Essay “The Life You Can Save: Acting Now to End World Poverty” mit der Klassengesellschaft. In seinem Buch thematisiert er die Fragestellung, ob und welche moralischen Verpflichtungen die Menschen aus wohlhabenen Nationen gegenüber Menschen aus Entwicklungsländern haben, welche in absoluter Armut leben.

FAMINE, AFFLUENCE, AND MORALITY

Um den Famine, also den Hunger in Entwicklungsländer zu bekämpfen, ist es durchaus zulässig von den Reichen zu erwarten, dass sie etwas von ihrem Reichtum abgeben und spenden. Mithilfe einer Metapher die aus einem in flachem Wasser ertrinkendem Kind und einem Spaziergänger besteht, wird erklärt, dass der Spaziergänger (die Reichen) ohne großen Aufwand das Kind retten könnte. Somit apelliert er an die moralischen Grundsätze der Menschen.

Animals

Peter Singer gilt als Begründer der modernen Tierethik, da er mit seinem im Jahr 1975 in englischer Sprache veröffentlichtem Buch “Animal Liberation – Die Befreiung der Tiere” legte er den Grundstein einerzeitgenössischen Debatte über den moralischen Satus von Tieren (animals) innerhalb der Tierrechtsbewegung.

Peter Singer beschreibt in diesem Buch das Phänomen der Diskriminierung und Ausbeutung verschiedener Tierarten unter der Prämisse, dass der Mensch sich als vorrangige Spezies ansieht. Er stellt in seinem Werk die These auf, dass die Zugehörigkeit zu einer Spezies moralisch nicht relevant für Berücksichtigung der Interessen ist.

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, lehnt Peter Singer sämtliche Versuche an Tieren (animals) ab. Eingeschränkt wird diese Ansicht von ihm selbst, wenn es um Versuche medizinsicher Art geht, die mehr Leid verhindern.  So rät er also auch dazu, Produkte zu boykottieren, die – vorallem – aus Massentierhaltung stammen und befürwortet den Vegetarismus und Veganismus.

Zuletzt ist das Thema Tierschutz und die Rechte von Tieren wieder vermehrt in den Medien present gewesen. So gab es unter anderem einen interessanten und überraschend drastischen Bericht zum Thema in den Tagestehem. Und auch die Zeit hatt sich mit Tieren und ihrer Situation beschäftigt, sie nahm das Thema sogar auf ihre Titelseite und hat hat dabei der Aussage All Animals Are Equal widersprochen: das Argument eines der Autoren war, dass man Tiere eben nicht alle über einen Kamm scheren kann, sondern explizit zwischen beispielsweise Hühnern und Menschenaffen unterscheiden muss.